Wölfe bilden neues Rudel in Graubünden

Es sei denkbar, dass oberhalb von Flims und Trin ein zweites Wolfsrudel lebe, sagte Adrian Arquint, Leiter des kantonalen Amts für Jagd und Fischerei,. LEs weisen von der Gruppe Wolf Schweiz zusammengetragene Indizien auf die Existenz dieses Rudels hin.

«Wir hatten auch schon den Verdacht». Ein gesicherter Nachweis fehlt aber noch. Gewiss ist, dass seit diesem Jahr in Nachbarschaft zum Calandarudel ein zweites Wolfspaar lebt. Es handelt sich um den zugewanderten Rüden M56 und um die Wölfin F33, die aus dem Calandarudel stammt.
Das neue Wolfspaar wurde im Gebiet um den Piz Mirutta gesichtet, am Rand des Reviers der Calanda-Wölfe. In den letzten drei Wochen stürzten dort gleich zwei halbjährige Wölfe in steilem Gelände ab und starben. Eine Gen-Analyse wird aufzeigen, ob die toten Jungwölfe zum Calanda-Rudel gehören oder ob sie die Nachkommen des zweiten Wolfspaars sind.

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Boracay wieder sauber

Die im April vom philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte als «Kloake» bezeichnete und daraufhin geschlossene Insel Boracay ist wieder zugänglich. 2017 war sie von «Condé Nast Traveler» zur schönsten Insel der Welt gekürt worden. Viele Hotels und Restaurants sollen ihr Abwasser jedoch jahrelang ungeklärt ins Meer geleitet haben. Seit gestern dürfen einheimische, ab 26. Oktober auch Touristen aus aller Welt wieder an ihre feinen Sandstrände.

Also doch Klimawandel?

«Ich bestreite Klimawandel nicht», sagte Donald Trump in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Interview des US-Senders CBS. «Aber er könnte sehr wohl wieder zurückgehen.» Der US-Präsident wisse zudem nicht, ob Analysen von Wissenschaftern zuträfen, wonach die Menschheit für die globale Erderwärmung verantwortlich sei. «Wissenschaftler haben eine politische Agenda», sagte Trump.

In der Zeit vor seiner Präsidentschaft hatte Trump wiederholt über Warnungen vor dem Klimawandel gespottet. So hatte er beispielsweise Ende 2013 auf Twitter geschrieben: «Globale Erderwärmung ist ein totaler, und sehr teurer Scherz!» Im vergangenen Jahr hatte er als Präsident den Ausstieg der USA aus dem von seinem Vorgänger Barack Obama mitverhandelten Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt. In den vergangenen Tagen hatte der ungewöhnlich heftige Hurrikan Michael schwere Verwüstung in mehreren US-Bundesstaaten angerichtet.

Aus Menschen werden Nummern

220000 Mieter verlieren, in Wien, die Namensschilder an ihren Türklingeln, weil ein Gemeindebau-Bewohner sich über mangelnden Datenschutz beschwert hat. Der Mieter habe dabei auf die DSGVO, die EU-Datenschutzgrundverordnung, verwiesen – und recht bekommen: Die Verbindung von Name und Wohnungsnummer verstösst tatsächlich gegen die DSGVO. «Wir müssen die standardgemässe Beschilderung also austauschen», sagte ein Sprecher von «Wiener Wohnen».