Der Video am Sonntag

Billie Eilish – when the party’s over

Billie Eilish macht grandiose Popmusik und wird gerade zum Idol ihrer Generation.
«Ich will mein Publikum allem aussetzen, was es in den Wahnsinn treibt»

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Schafe auf dem Rücken: Ein Schubs hilft

Langsam wird es hell. Die ersten Vögel piepsen. Der Nebel schleicht sich. Das alles kennt Birgit Voigtländer. Jeden Morgen ist sie früh unterwegs. Ihre Schafherde ist im Naturpark Aukrug zu Hause, der sich über die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Steinburg erstreckt. Die Tiere sind in der Lammzeit. „Ich weiß nie, was mich erwartet“, sagt die Schäferin. Sie denkt an die neugeborenen Lämmer und lächelt dabei – obwohl sie nicht gerade problemlose Tage durchlebt. „Sorgen machen mir die Rückenlieger“, sagt Voigtländer.

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Sagenumwobene Schildkröte in Vietnam einbalsamiert

In Vietnams Hauptstadt Hanoi wird seit wenigen Tagen der einbalsamierte Körper einer vermutlich mehr als hundert Jahre alten Schildkröte ausgestellt. Das Tier mit dem Namen Cu Rua hatte bis zu seinem Tod im Januar 2016 im Hoan-Kiem-See (auch: Schwertsee) in Hanois Innenstadt gelebt. Es wurde als letzter Nachkomme der Schildkröten-Gottheit Kim Qui verehrt.
«Cu Rua war so wichtig für die vietnamesische Kultur, weil sie für den Schutz unseres Landes gegen Angreifer stand», erklärte der Biologe Ha Dinh Duc. Der Legende nach sollten die Schildkröten am Grund des Hoan-Kiem-Sees ein magisches Schwert bis zu dem Zeitpunkt bewachen, an dem Vietnam erneut verteidigt werden muss.

Mondfisch an australischer Südküste angespült

Ein 1,80 Meter langer Riesen-Fisch ist an der Südküste Australiens angespült worden. Der Fisch wurde tot an einem Strand nahe der Mündung des Murray River im Bundesstaat South Australia entdeckt.
Mond- oder auch Sonnenfische gelten als eine der faszinierendsten Kreaturen in den Ozeanen. Die Tiere werden bis zu zweieinhalb Tonnen schwer und werden wegen ihres scheibenförmigen Körpers auch „Schwimmender Kopf oder auch Mola Mola“ genannt. Sie ernähren sich in erster Linie von Quallen und anderen gallertartigen Meereslebewesen.

Der Winter macht was er will

Der Januar war extrem schneereich, der Februar ungewöhnlich warm. Mit welchem Winterklima müssen wir in Zukunft rechnen? Die Klimaforscher sind vorsichtig mit Vorhersagen.
Vergangene Nacht begann kalendarisch der Frühling. Und es ist schon fast vergessen, wie ungewöhnlich der vergangene Winter zeitweise war. Auf der Alpennordseite war es im Januar so kalt wie seit 30 Jahren nicht mehr, während es in manchen Regionen auf der Südseite der Alpen so mild war wie noch nie seit 150 Jahren.
Nordwinde brachten in der ersten Januarhälfte anhaltend kalte und feuchte Luft in die Schweiz. Sie staute sich an den Alpen, sodass im Osten der Schweiz und im Gotthardgebiet innert dreier Tage Rekordmengen an Neuschnee fielen. Auf der Südseite der Alpen hingegen fegte ein milder Nordföhn durch die südlichen Täler.
Der Februar war dann ganz anders: Er gehörte schweizweit zu den zehn mildesten Februar-Monaten seit Messbeginn. Auf dem Jungfraujoch stieg die durchschnittliche Monatstemperatur fünf Grad über die Norm. Der Grund dafür war ein anhaltendes Hochdruckwetter mit ungewöhnlich viel Sonnenschein.
TagesAnzeiger/Zürich