Heute vor 16 Jahren

… wurde das Zebu-Blog ins Leben gerufen. Im Januar 2007 wurde daraus ein deutsch-schweizerisches Weblog.

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Forscher beunruhigt Tropische Riesen-Zecke erreicht Deutschland

Funde mehrerer tropischer Zecken in Deutschland beunruhigen Forscher. In Niedersachsen und Hessen registrierten Wissenschaftler in diesem Jahr insgesamt sieben Exemplare der Gattung Hyalomma, wie die Mitarbeiter der Universität Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in München mitteilten. Die Forscher befürchten, die Tiere könnten bei zunehmender Wärme auch in Deutschland heimisch werden.

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Hitzewellen im Meer nehmen deutlich zu

Alle reden von der Hitze auf dem Land, kaum jemand von den extrem starken Erwärmungen im Meer. Forscher der Universität Bern und der ETH Zürich zeigen nun in einer neuen Studie, dass die Hitzeperioden in den letzten 35 Jahren häufiger und länger geworden sind. Und wenn sich die Erde weiter erwärmt, so die Klimamodelle der Forscher, wird die Zahl der Hitzetage weiter deutlich steigen, viel schneller als auf dem Land. Was das ökologisch bedeuten kann, lässt sich an den Korallenriffen beobachten. Bereits ist ein Fünftel dieser wertvollen Ökosysteme weltweit zerstört, vor allem aufgrund der Erwärmung des Meerwassers durch den Klimawandel.
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Das Geheimnisder Ei-Grösse bei den Spatzen

Hausspatzen haben Biologen lange Zeit ein Rätsel aufgegeben. Warum nur, so fragten sich Wissenschaftler, variieren die Eier der Vögel so stark in ihrer Grösse? Um bis zu 50 Prozent schwanken die Masse der Eier in den Nestern der Tiere – ist das bloss Zufall? Nun bieten Forscher aus Norwegen im Fachblatt «Journal of Avian Biology» eine Lösung für das Rätsel an: Je nach Witterungsbedingung bieten die unterschiedlichen Eiergrössen dem Nachwuchs bessere Überlebenschancen.
Die Wissenschaftler untersuchten zwischen 2003 und 2009 eine Spatzenpopulation auf einer Insel vor der Küste Norwegens, vermassen dabei die Grösse der Eier in den Nestern und überprüften die Überlebensraten der Jungtiere.
In Zeiten, in denen es viel regnete, hatte die Brut aus grossen Eiern demnach bessere Chancen, unversehrt aufzuwachsen. Unter solchen Witterungsbedingungen gelingt es den Elterntieren nur schwer, ausreichend Insekten zu fangen, um die Kleinen zu füttern. Umso wichtiger ist es dann für die
Jungtiere, zusätzliche Energievorräte aus den extragrossen Eiern zur Verfügung zu haben. Ist es hingegen warm und trocken, verbessern kleine Eier die Überlebenswahrscheinlichkeit der Jungtiere: Andernfalls wären die Energiereserven in grossen Eiern zu hoch – sodass die Vögel rasch wachsen und damit ihren jungen Spatzenorganismus arg unter Stress setzen würden.

Das zweite Leben nach dem Umbau

Kunstvolle Nahaufnahmen zeigen eindrückliche Porträts von jungen und ausgewachsenen Insekten.
Insekten werden oft als Plage wahrgenommen. Wer aber genau hinschaut, erkennt, wie faszi­nierend sie sein können. Das beweist ein neuer Bildband* mit atemberaubenden Fotos.
Die Biologin und Fotografin Nicole Ottawa und ihr Partner Oliver Meckes, ebenfalls Fotograf, stellen die verblüffende Verwandlung vor, die Insekten im Laufe des Lebens durchmachen.

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Wandlungskünstler – Die geheime Erfolgsgeschichte der Insekten. Fotos: Nicole Ottawa, Oliver Meckes. Texte: Veronika Straass, Claus-Peter Lieckfeld. Dölling-und-Galitz-Verlag

Orca-Mutter lässt ihr totes Kind gehen

17 Tage lang stupste eine Orca-Mutter ihr totes Junges immer wieder mit der Nase an, damit es nicht im Meer versank. Mehr als 1600 Kilometer weit trug sie ihr Kind so mit sich. Nun trennte sie sich von ihm. Das teilten die Wissenschaftler vom Walforschungszentrum im US-Bundesstaat Washington mit. In der Region im pazifischen Nordwesten scheiterten in den letzten drei Jahren alle Schwangerschaften der Orca-Population, weil die Schwertwale nicht genügend Nahrung finden.